Torfgraben - ARGE Vierseenplatte

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Torfgraben

Torfgraben

Im Mai gräbt die ARGE Torf in der Moorkuhle des Heimatvereins Kranichkring in Flögeln. Der getrocknete Torf wird für verschiedene Zwecke der ARGE benötigt, z. B. bei Moorolympiaden und für Ausstellungen.

Das alte Verfahren zur Gewinnung von Brenntorf

Der Torfgräber steht in der Torfkuhle und schneidet den metertiefen Moorboden in senkrechte Scheiben. Danach schneidet er mit einem speziellen Messer die Scheiben auf Länge. Man nennt das auf Plattdeutsch "achter langs schnien", damit anschließend in einem waagerechten Schnitt Soden mit einer gleichmäßigen Länge geschnitten und auf den Rand der Kuhle gesetzt werden können.
Von dort wird er mit Hilfe einer Schubkarre oder von Pferden gezogenen Brettern zum Trockenplatz gebracht. Damit die Pferde nicht im nassen Moorboden versanken, zog man ihnen "Peerholschen" an, grob aus Holz gefertigte Schuhe für die Hufe, die mit Riemen festgezurrt wurden.

Dort wird der Torf zum Abtrocknen in Haufen zusammengelegt, immer zwei Paar rechtwinklig in drei Schichten aufeinander.
Nach einigen Wochen wird der halbwegs getrocknete Torf "umgeringelt", d.h. in größere und höhere Haufen neu aufgesetzt, damit der Wind besser hindurch weht und die endgültige Trocknung bewirkt.
Regional unterschiedlich wurde früher der Torf einige Wochen später entweder eingefahren oder zu großen Haufen aufgeschichtet, wenn der Lagerraum beim Hof fehlte oder er in Regionen ohne eigen Torfgewinnung verkauft werden sollte.

Auf den folgenden Seiten sieht man Fotos von den Arbeitsgruppen und vom Stechen des Torfes

 
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